Du bist das Radio

Ein Beitrag der FAZ vom 23.08.2006, geschrieben von Marcus Theurer.
Dort u.a.:

Daß tatsächlich vielen Hörern das Musikprogramm der Radiosender mittlerweile zu fad geworden ist, zeigt der Erfolg der sogenannten Podcasts - einer Wortschöpfung zusammengesetzt aus I-Pod und to broadcast, dem englischen Wort für senden. Mit dieser seit etwa zwei Jahren immer populärer werdenden Technik kann sich jeder sein eigenes Radioprogramm zusammenstellen: Eine spezielle Software (Podcatcher), sammelt im Internet abgelegte regelmäßige Radiobeiträge (Podcasts) selbsttätig ein und lädt sie auf den Computer. Von dort können sie auf den I-Pod oder andere digitale Musikspieler kopiert werden. Das ist eigentlich im Vergleich zum Radio ein ziemlich umständliches Verfahren. Um so überraschender ist es, daß Podcasts, wie Piel und Hillmoth einräumen, den etablierten Radiosendern immer mehr zu schaffen machen.

(Man beachte gleich beim ersten Wort dieses Zitats die alte Rechtschreibung. ;-))

Und weiterhin:

Daß I-Pod und Podcast das Radio komplett verdrängen, gilt allerdings als unwahrscheinlich. Aktuelle Informationen wie Wetterbericht und Nachrichten können die Hörfunk-Konserven aus dem Internet nicht bieten.

Das wundert mich! Was ist dann mit Podcasts wie der Tagesschau und RTL aktuell? Auch beim öffentlich-rechtlichen Hörfunk gibt es Podcasts mit tagesaktuellen Infos, z.B. “SWR 1 Aktuell um Fünf“.

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