Hörbuchrezension zu “Die Arbeit der Nacht”

Wolfgang Tischer vom Literaturcafé hat das nun erschienene Hörbuch zu Thomas Glavinics Roman “Die Arbeit der Nacht” aufmerksam angehört und ausführlich besprochen. Und er kommt zu dem Schluss, dass es doch besser ist, das Buch zu lesen statt zu hören.

Warum?

Da sind bei der Umsetzung einige Dinge schief gegangen:

  1. Die Hörbuchfassung wurde teilweise sinnentstellend gekürzt. So entgehen dem Hörer wichtige Details und Feinheiten.
  2. Der Sprecher wurde falsch ausgewählt, was ich leider nicht beurteilen kann, da ich die Stimme von Heikko Deutschmann nicht im Kopf habe.
  3. Sehr, sehr peinlich finde ich die Tatsache, dass der Sprecher schon zu Beginn den Autorennamen falsch ausspricht… Da hätte er doch besser mal in den Podcast reingehört.

Es bleibt also festzuhalten, dass man gut geschriebene Romane, Sachbücher und Ratgeber bei der Umsetzung als Hörbuch durchaus versauen kann. Kürzungen sollten meiner Ansicht nach unbedingt vermieden werden und bei der Besetzung sind bekannte Namen nunmal keine Garantie für den Erfolg.

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