Hörtipp für kleine und große Kinder: Franz Hohler - In einem Schloss in Schottland

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Franz Hohler
In einem Schloss in Schottland…

Musikalische Geschichten für Kinder

Gelesen vom Autor

Musik: Franz Hohler, Klaus Grimmer und das Balhorn Ensemble

1 Audio-CD, Laufzeit ca. 36 Min.

Süddeutsche Zeitung Edition Nr. 4
ISBN 978-3-86615-436-0

€ 12,90

Zum Inhalt: Ein kleines Gespenst wird von seinen Eltern nach Schottland geschickt, um endlich zu lernen, wie man die Menschen richtig erschrecken kann. Doch wie im richtigen Leben kommt es natürlich ganz anders, zum höchsten Vergnügen der kleinen Leser und Hörer. Verrückte Geschichten, die im Alltag passieren, die Lust machen auf Unsinn und komische Situationen und Wortwitz mit Spannung verbinden.

Enthält:

  • In einem Schloss in Schottland lebte einmal ein junges Gespenst
  • Der Granitblock im Kino
  • Die Kleider des Herrn Zogg
  • Made in Hongkong
  • Der König ganz für sich
  • Die drei Söhne
  • Der Verkäufer und der Elch u.a.

Franz Hohler wurde 1943 in der Schweiz geboren. Er schreibt Gedichte, Kinderbücher, Fernseh- und Theaterstücke. Er singt, rezitiert, spielt Violoncello und reist mit seinem Einmannprogramm als Kabarettist um die Welt. Es ist die kleine Form, der absurd lakonische Text, der Simplizität vortäuscht. Immer kratzt er am Tugendkatalog, verrückt die Norm, verblüfft, entzückt und zaubert.

Franz Hohler kann nicht nur schreiben, kochen und Späße machen, sondern spielt auch Violoncello. Mit seinem Freund Klaus Grimmer und dem Balhorn Ensemble entsteht ein schaurig-schönes Gruselett, ein spannendes Grusical.

Fazit: Diese Lesung hat mir sehr, sehr gut gefallen. Sie ist ein Musterbeispiel dafür, dass Musik und Sprache eine sehr vorteilhafte Verbindung miteinander eingehen können.
Die erste Geschichte vom kleinen Gespenst wird von Musik und Geräuschen geschickt untermalt: verschiedene Instrumente stehen für einzelne Charaktere der Handlung und geben Stimmungen wider. An anderer Stelle dient die Musik einfach zur Auflockerung.

Franz Hohlers Schweizer Dialekt habe ich nach ungefähr 2 Minuten kaum noch wahrgenommen. Sein Vortragsstil ist in hohem Maß unterhaltsam und gleicht einem Ein-Mann-Theater.

Meine Lieblingsgeschichte auf dieser CD war die “Made in Hongkong”. :-)

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