Konkurrenz für iTunes: eMusic
eMusic ist ein Download-Portal, das ab 18. September wie iTunes auch Hörbücher zum Download anbieten will, zum Teil deutlich günstiger als die Konkurrenz.
Einen wesentlichen Unterschied gibt es zu iTunes:
Umstritten ist eMusic, weil das Unternehmen die MP3-Technologie verwendet, die zwar jeder digitale Player wiedergeben kann, die aber kein DRM kennt. Bei iTunes dagegen können heruntergeladene Titel lediglich einmal auf CD gebrannt und nicht über das Internet übertragen werden. Als Player ist allerdings nur der iPod geeignet.
Quelle: Musikmarkt Online
Blog-Post vom 18.09.2007
Update 24.10.2007: Musikmarkt Online meldet heute, dass ein Verlag abgesprungen ist:
eMusic, Anbieter von Musikdownloads und iTunes-Konkurrent, hat Penguin Audio als Vertragspartner für den digitalen Verkauf von Audiobooks verloren.Penguin Audio sprang vor kurzem von dem Vertrag mit dem Downloadservice ab und entzog eMusic somit 150 Titel. Grund war die Befürchtung, dass via eMusic digitale Piraterie der Titel möglich sein könnte.
Das Problem für die Verleger liegt in dem Unterschied zwischen eMusic und iTunes. Während iTunes illegalem Filesharing durch striktes Schützen ihrer Titel entgegenwirken will, beruht eMusics Konzept auf dem freien Format des Downloads. iTunes-Tracks können nicht uneingeschränkt im Internet verbreitet oder auf CD gebrannt werden, bei eMusic sei das Gegenteil der Fall.
Bisher seien jedoch noch keine eMusic-Kopien ihrer Firma auf illegalen Filesharing-Seiten aufgetaucht, so Madeline McIntosh, Verlegerin bei Random House Audio. Laut David Pakman, Chief Executive bei eMusic, verkauft der Anbieter momentan über 500 Audiobooks pro Tag.
Filed under: Download-Portal

Ähm, ich glaube im zitierten Text stimmt was nicht ganz.
Ich meine ich hätte meine Itunes Songs schon mehr als einmal auf CD gebrannt (?). Kann mir nicht vorstellen, dass das bei einem Hörbuch anders ist.
Weiß jemand genaues?
Und was emusic betrifft kenne ich eher die Debatte um MP3-Flatrate, Klangqualität und und Auswahl.
Leider steht nirgends auf der eMusic-Seite, ob Wasserzeichen eingesetzt werden.
Auf jeden Fall ist es ärgerlich, dass man die mp3-Dateien nicht einfach runterladen kann, sondern erst ein Programm installieren muss.
Aber immer noch besser als die Gängelungen bei iTunes.
Ähm - ist das denn jetzt anders wenn ich für den Zugang zum Apple-Store extra iTunes oder das Programm von eMusic installiere? Beides mal habe ich eine Software, die zum Herunterladen unbedingt erforderlich ist - ist da ein Unterschied? Außer, dass iTunes eine ganze Menge mehr kann?
Andre: Kommt natürlich drauf an wie oft du eine Datei auf CD brennst - und ob du die Datei anschließend dann reimportierst und dann wieder brennst, dann ist der Schutz ja nicht mehr vorhanden. Apple ist da ein wenig freizügiger was die Brennbedingungen anbelangt, aber im Endeffekt ist das auch ein DRM.
Und das mit dem “umstritten” - na ja - es ist der Musikmarkt. Was soll der auch anderes schreiben…
Ad Astra
Hallo alle zusammen,
als Ergänzung noch dieser Bericht:
http://derstandard.at/?url=/?id=3039156
Viele Grüße in die Runde und danke für die Ergänzungen!