Hörbuch-Download-Portal claudio.de am Ende
Posted on 13. December 2007 by MC
Irgendwie kommt die Nachricht nicht ganz so überraschend: das Download-Portal claudio.de gibt nach Auskunft des Literatur-Cafés auf.
Schon vor ein paar Monaten hat der Hörverlag, zunächst exklusiver Content-Partner von claudio.de, seine Hörbücher zusätzlich über Audible angeboten. Wahrscheinlich war das damals schon der Anfang vom Ende.
Bleibt abzuwarten, wie weit die Konsolidierung im Bereich der Download-Portale noch weitergehen wird. Kann es am Ende nur eines geben??
Filed under: Download-Portal

Naja, hier wird aber nicht ganz richtig zitiert ^^
Die Überschrift lässt vermuten, dass claudio.de nicht mehr existent ist, was ja nicht stimmt.
Lediglich das reine Downloadportal claudio.de gibt es nicht mehr. Ich würde den Beitragstitel da doch etwa sanpassen
Als bislang bekanntes *Hörbuch-Portal* ist es schon am Ende. Ich stehe dazu, wie ich die Überschrift formuliert habe.
(Da ich mir nicht sicher bin, ob Du die Trackback-Funktion bei Deinem Blog eingeschaltet hast, hier mal der Trackback “per Hand”: Link)
Danke für den Hinweis, Herbert! Ich finde Deinen Artikel sehr interessant. Tatsächlich denke ich auch, dass wenn man Hörbücher in einer gut sortierten Buchhandlung anschaut, mehr Informationen als Kunde herauszieht als beim Durchschauen von Download-Portalen. Vielleicht brauche ich als Bibliothekarin einfach auch das “Haptische”.
Das mit dem Haptischen verstehe ich schon, da ja manchmal die Ausstattung (CD-Box) recht gut gemacht ist. Aber zu 90 % benutze ich Downloadportale:
a) ich kann in alle Titel reinhören, meist sogar mehrere Minuten
b) die Auswahl ist sehr viel größer als in (Ulmer) örtlichen Buchhandlungen
c) preisgünstiger
d) ich erspare mir die Arbeit des Überspielens auf den CD-Player
Anderes Thema: Mich würde mal ein Artikel aus dem Blickwinkel der Bibliotheken interessieren, welche Rolle dort Hörbuchanschaffungen spielen, ob das zunimmt, wie aktuell man im Angebot ist usw. Jedenfalls fällt mir bei der Kinder- und Jugendabteilung unserer Stadtbibliothek auf, dass dort noch zu 80 % Kassetten existieren und die restlichen 20 % eher eine veraltete Auswahl darstellen. Vielleicht kannst Du ja dazu mal was schreiben - wäre interessant!
Schöne Festtage!
Ich greife das Thema gerne auf, muss aber gestehen, dass ich in einer juristischen Fachbibliothek arbeite und zumindest beruflich mit Hörbüchern nichts zu tun habe.
Auf welche Stadtbibliothek beziehst Du Dich?
Ich wohne in Ulm. Eigentlich ist unsere Stadtbibliothek - ein großer pyramidenförmiger Glasbau - sehr gut ausgestattet. Der Hörbuchbereich hat auch etwas zugenommen, aber ist trotzdem eher in einer “Nische” untergebracht.
Tja, wenn du bei einer juristischen Bibo tätig bist, dann ist das eine andere Sache. Aber vielleicht hast Du ja doch Einblicke, z. B. durch Kollegen, wie so die Entscheidungs- und Wahrnehmungsprozesse in einer “üblichen” Stadtbibliothek ablaufen?
Bei nächster Gelegenheit greife ich Deine Fragestellung auf! Aus der Praxis kenne ich zwei sehr positive Beispiele (= Stadtbibliotheken).